Heute ist der 21.05.2026, und während die Sonne hier in Phuket gnädig vom Himmel strahlt, stellen sich viele ältere Amerikaner die Frage: Wo bekomme ich die beste Gesundheitsversorgung? Die Antwort ist oft nicht einfach, denn die Kosten im Heimatland können einem die gute Laune verderben. Laut dem Employee Benefit Research Institute (EBRI) haben viele US-Rentner bei der Planung ihrer Gesundheitsausgaben ein Defizit von sechsstelligen Beträgen. Das klingt alarmierend, oder? Medicare deckt zwar viele Kosten, aber nicht alle – weshalb zusätzliche Ersparnisse unerlässlich sind.

Die EBRI-Studie zeigt, dass Personen mit kostengünstigen Medicare Advantage-Plänen zwischen 60.000 und 125.000 USD für zusätzliche Gesundheitskosten benötigen. Bei Medigap oder traditionellem Medicare steigen die Ausgaben auf 120.000 bis 250.000 USD. Für Paare wird’s noch heftiger: Die zusätzlichen Gesundheitskosten können zwischen 135.000 und 405.000 USD liegen. Und in extremen Fällen, wenn die Ausgaben für verschreibungspflichtige Medikamente ins Unermessliche steigen, könnten Paare sogar bis zu 469.000 USD benötigen. Da kann einem schon mal schwindelig werden!

Ein Blick über den Tellerrand

Deshalb zieht es viele Nordamerikaner ins Ausland, auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen und erschwinglicheren Gesundheitskosten. Ein beliebtes Ziel ist Thailand – und das aus gutem Grund. Hier lässt sich der Medizintourismus in vollen Zügen genießen, denn die Kosten liegen 20% bis 80% unter denen in den USA. Über 1.000 öffentliche und private Krankenhäuser sind hier zu finden, darunter auch 62 JCI-akkreditierte Einrichtungen. Das thailändische Sozialversicherungsprogramm bietet umfassende Abdeckung für etwa 20 USD pro Monat. Das ist doch mal ein Schnäppchen, oder?

In vielen Ländern haben amerikanische Rentner sogar die Möglichkeit, in ein öffentliches Gesundheitssystem einzutreten. Beispielsweise kostet die Einschreibung in ein solches System zwischen 50 und 200 USD pro Monat. In Spanien gibt es das Convenio Especial, das es Nicht-EU-Bürgern erlaubt, für etwa 60 Euro pro Monat Zugang zum nationalen Gesundheitssystem zu erhalten. Aber aufgepasst: Medicare bietet kaum Deckung außerhalb der USA. Nur in Ausnahmefällen, etwa bei einem medizinischen Notfall in einem ausländischen Krankenhaus, gibt es eine kleine Chance auf Unterstützung. Ansonsten bleibt den Rentnern nur die Möglichkeit, internationale Gesundheitsversicherungen oder lokale private Versicherungen abzuschließen. Die Preise dafür variieren, aber man sollte mit 150 bis 500 USD pro Monat rechnen, abhängig vom Alter.

Medizinische Anlaufstellen

Die Wahl des richtigen Landes kann schwierig sein: In Mexiko gibt es eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung zu erschwinglichen Preisen. Thailand wiederum ist nicht nur für seine Strände berühmt, sondern auch für seine hervorragenden Gesundheitsdienstleistungen. In Panama wählen die meisten Expats private Einrichtungen, die hohe Standards bieten. Portugal bietet ein kostenloses öffentliches Gesundheitssystem für legale Einwohner, aber die Wartezeiten können lang sein. Und in Spanien wird etwa 90% der Bevölkerung durch das staatliche Gesundheitssystem abgedeckt. Hier ist es wichtig, sich vor dem Umzug über die jeweiligen Bedingungen zu informieren.

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Ein weiterer Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte, ist der Versicherungsschutz. Bei längeren Aufenthalten innerhalb der EU bleibt der gesetzliche Krankenversicherungsschutz bestehen, während er außerhalb der EU in der Regel mit der Verlegung des Wohnsitzes erlischt. Eine private Auslandskrankenversicherung ist also ein Muss für alle, die außerhalb der EU leben möchten. Rücktransporte nach Deutschland müssen ebenfalls selbst gezahlt werden – kein schöner Gedanke, aber besser, man weiß Bescheid!

Die finanzielle Planung ist ein entscheidender Aspekt, wenn man sich für den Ruhestand im Ausland entscheidet. Viele Rentner sind sich der Herausforderungen und Möglichkeiten nicht bewusst, die sie erwarten. Ob man medizinische Tourismusangebote nutzt oder sich für eine lokale Versicherung entscheidet – die Möglichkeiten sind vielfältig. Wer gesund ist und unter 70 Jahre alt, sollte vielleicht eine internationale Gesundheitsversicherung in Betracht ziehen. Bei Vorerkrankungen ist es ratsam, sich für ein Land zu entscheiden, das öffentliche Systeme akzeptiert. Und für alle, die ein wenig auf die Kosten achten müssen, sind lokale Systeme oder private Versicherungen eine gute Wahl.