Inmitten der pulsierenden Lebensweise Phukets und der atemberaubenden thailändischen Landschaft haben zwei französische Studenten, Maxim und Thibaut, ihre Herzen geöffnet und ein Praktikum bei der Mirror Foundation begonnen. Am Dienstag, den 5. Mai, teilten sie auf der offiziellen Facebook-Seite der Organisation ihre bewegenden Erlebnisse, die sie während ihres Aufenthalts in Thailand gemacht haben. Beide sind im zweiten Jahr im Betriebswirtschaftslehre-Studiengang an der Excelia Business School in Tours und hatten sich bewusst für Thailand entschieden – ein Land, das sie zuvor noch nie besucht hatten. Die Neugier auf eine fremde Kultur und der Wunsch, etwas Gutes zu tun, trieben sie an.
Das Praktikumsprogramm der Mirror Foundation stach ihnen ins Auge, nicht zuletzt weil es eine aktive Mitarbeit und kein bloßes Sitzen im Büro versprach. Maxim und Thibaut waren auf der Suche nach einer Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einem sozialen Projekt einzubringen. Und sie wurden fündig: Während ihres Praktikums halfen sie dabei, gespendete Möbel und Computer zu sammeln und zu reparieren, die dann an benachteiligte Schulen und Kinder weitergegeben wurden. Ein besonders prägendes Erlebnis war ihr Besuch bei einem behinderten Mädchen namens Whan Whan. Diese hatte aufgrund fehlender Computer Schwierigkeiten, zur Schule zu gehen.
Ein unvergesslicher Besuch
Der Moment, als Maxim und Thibaut Whan Whan einen gespendeten Computer überbrachten und die notwendige Software installierten, war für alle Beteiligten emotional. Sie verbrachten Zeit damit, Whan Whan die Programme beizubringen, in der Hoffnung, ihre Bildungschancen zu verbessern. Die Freude und Dankbarkeit in den Augen des Mädchens – unbezahlbar! Ihre Familie lebte in einem kleinen, bescheidenen Haus und kämpfte mit finanziellen Schwierigkeiten. Dieser Besuch regte die beiden Studenten zum Nachdenken über soziale Ungleichheit an und ließ sie erkennen, wie wichtig es ist, anderen zu helfen. Es war nicht nur ein einfacher Besuch, sondern eine Erfahrung, die sie motivierte, sich auch weiterhin für die Verbesserung des Lebens anderer einzusetzen.
Die Arbeitskultur in Thailand stellte sich für Maxim und Thibaut als ganz anders dar als in Frankreich. Während in ihrer Heimat Individualismus großgeschrieben wird, erlebten sie in Thailand eine Atmosphäre, die von Teamarbeit und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. Das hat sie tief beeindruckt. Zusammenhalt wird hier großgeschrieben – eine Lektion, die sie gerne mit nach Hause nehmen wollen.
Die Mirror Foundation – mehr als nur ein Praktikum
Die Mirror Foundation, die in der Provinz Chiang Rai gegründet wurde, hat sich ursprünglich auf die Unterstützung von Bergstammgemeinschaften konzentriert und ihre Hilfe mittlerweile auf viele benachteiligte Gruppen in Thailand ausgeweitet. Die Organisation ist nicht nur bekannt für ihre Projekte zur Unterstützung von Obdachlosen, insbesondere in Bangkok, sondern auch für ihre Bemühungen, vermisste Personen zu finden. Maxim und Thibaut ermutigten andere Studenten, sich an die Organisation zu wenden, wenn sie Interesse an einem solchen Programm haben. Schließlich ist es eine wertvolle persönliche und berufliche Erfahrung, die das Leben der Teilnehmer nachhaltig prägen kann.
In einer Welt, die oft von Egoismus und Materialismus geprägt ist, ist es erfrischend, Geschichten zu hören, die von Empathie und sozialer Verantwortung handeln. Maxim und Thibaut sind Beispiele dafür, wie junge Menschen ihren Horizont erweitern und gleichzeitig einen Unterschied im Leben anderer Menschen machen können. Ihre Erlebnisse in Thailand sind nicht nur eine persönliche Reise gewesen, sondern auch eine Reise, die sie auf den Weg der Veränderung gebracht hat – für sich selbst und für andere.