Heute ist der 29.06.2026 und in Phuket tut sich einiges im Bereich des Tourismus. Das Innenministerium hat Fortschritte in der rechtlichen Regelung der zahlreichen Tourismusunternehmen auf der Insel dargelegt. Stellvertretender Innenminister Polapee Suwanchawee berichtete, dass 159 Unternehmen, die als Nominees agieren, an ein Prüfungskomitee verwiesen wurden. Das klingt nach einer notwendigen Maßnahme, denn es ist höchste Zeit, dass die rechtlichen Grundlagen im Tourismussektor klarer definiert werden.

Unter diesen 159 Unternehmen wurden gegen 39 rechtliche Schritte eingeleitet, während 34 Firmen aufgefordert wurden, ihre Beteiligungen abzustoßen. Nun, das sind deutliche Zeichen, dass es nicht mehr einfach so weitergehen kann. Die Behörden haben noch etwa 200 weitere Unternehmen im Visier, die dem Komitee zur weiteren Prüfung vorgelegt werden sollen. Man könnte sagen, dass die Aufräumarbeiten gerade erst begonnen haben. Polapee erwartet in dieser Woche ein Update zu den Operationen, und eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem Department of Lands ist für den 2. oder 3. Juli geplant. Da kommt also Bewegung in die Sache!

Strengere Maßnahmen gegen ausländische Unternehmen

Inmitten dieser Entwicklungen kündigen die Behörden auf Phuket umfassende Maßnahmen gegen Ausländer an, die gegen thailändisches Recht verstoßen. Ziel ist es, die Ordnung im Tourismussektor aufrechtzuerhalten. Die israelische Botschaft in Bangkok hat bereits ihre Staatsbürger aufgefordert, die thailändischen Vorschriften strikt einzuhalten. Gouverneur Nirun Phongsitthithavorn hat eine Prognose für über 14 Millionen Besucher im Jahr 2025 ausgesprochen, wobei Russen als größte Gruppe erwartet werden. Doch dieser Anstieg bringt auch Herausforderungen mit sich: Verkehrsverstöße, öffentliche Störungen und illegale Geschäftstätigkeiten sind nur einige der Probleme, die angegangen werden müssen.

Besonders auffällig ist der Fokus auf die sogenannten „versteckten Gruppen“ von Ausländern, die Gesetzeslücken ausnutzen. Ermittlungen laufen in verschiedenen Sektoren, besonders bei Motorradvermietungen, die oft unsichere Praktiken an den Tag legen. Ein Bündnis aus Polizei, Einwanderungsbehörde, Schifffahrtsbehörde und Finanzamt prüft derzeit die Lizenzen und Eigentümerstrukturen. Unternehmen, die unrechtmäßig agieren, werden strafrechtlich verfolgt – das ist ein klarer Appell an alle, sich an die Regeln zu halten.

Ein Blick in die Zukunft

Am 30. April wurden Konsuln und Vertreter ausländischer Gemeinschaften über die neuen Durchsetzungsmaßnahmen informiert. Und am 8. Mai veröffentlichte die israelische Botschaft eine Warnung an ihre Staatsbürger. Es laufen Gespräche mit Vertretern anderer Länder zur Klärung der Regeln für ausländische Einwohner und Touristen. Interessanterweise betont der Gouverneur, dass die Maßnahmen nicht gegen eine bestimmte Nationalität gerichtet sind. Das Ziel ist der Schutz der lokalen Bevölkerung und die Gewährleistung von Fairness, was in Zeiten steigender Besucherzahlen besonders wichtig ist.

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Die thailändischen Behörden haben zudem die Überprüfung des 60-tägigen visafreien Einreiseprogramms beschleunigt. Polizeistatistiken zeigen über 3.200 Straftaten von Ausländern in Phuket zwischen Januar und April 2026. Es ist klar, dass Handlungsbedarf besteht. Auch auf den benachbarten Inseln Koh Phangan, Koh Samui und Koh Tao sind Maßnahmen gegen illegale Aufenthalte in Planung. Medienberichte deuten auf einen Missbrauch von Touristenvisa durch israelische und russische Staatsbürger hin. Der Außenminister hat sogar angedeutet, dass die Aufenthaltsdauer für visafreie Einreise auf 30 Tage halbiert werden könnte.