Heute ist der 3.06.2026, und in der bunten Welt von Phuket, wo das Leben pulsiert und die Sonne die Strände küsst, gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Veranstaltungsbranche. Während einer Pressekonferenz auf der IMEX Frankfurt wurden die Sustainable Event Goals (SEGs) vorgestellt. Eine Initiative, die frischen Wind in den Veranstaltungssektor bringen soll. Diese 13 Ziele sind nicht einfach nur ein weiteres Dokument – sie sind die erste global ausgerichtete Roadmap zur Integration von Nachhaltigkeit im gesamten Veranstaltungszyklus. Das klingt vielversprechend, oder?
Die SEGs übersetzen die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) in handfeste Richtlinien für Organisatoren, Lieferanten und Destinationen. Man könnte sagen, sie sind wie ein Kompass, der uns durch den Dschungel der Nachhaltigkeitsfragen navigiert. Und das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis. Strukturierte in drei Säulen – Umwelt, Soziales und wirtschaftliche Governance – zielen die SEGs darauf ab, operative Entscheidungen zu leiten. Egal, ob es um die Auswahl des Veranstaltungsorts, den Transport oder das Abfallmanagement geht, hier wird jeder Aspekt berücksichtigt.
Die Wurzeln der Initiative
Die Idee hinter den SEGs ist in einem Roundtable entstanden, der 2025 in Montréal von Destination Canada veranstaltet wurde. Hier wurde eine Lücke zwischen den hohen Ambitionen der Branche und der praktischen Umsetzung erkannt. Das Framework wurde von einer ehrenamtlich geleiteten, branchenübergreifenden Arbeitsgruppe entwickelt, die sich nicht scheut, bestehende Standards zu ergänzen. Und das Ganze hat auch die Unterstützung von namhaften Organisationen wie dem Events Industry Council (EIC) und Amex GBT Meetings & Events erhalten. Amy Calvert, die Präsidentin und CEO des EIC, hat betont, dass die SEGs als „vereinheitlichende Ressource“ fungieren sollen. Ein ehrgeiziges Ziel, das Klarheit und Verantwortlichkeit schaffen könnte.
Doch wie sieht es in der Praxis aus? Immer mehr Unternehmen und Vereine stellen sich die Frage, wie sie die Veranstaltungsbranche nachhaltig gestalten können. Nach der Corona-Pandemie hat sich das Arbeitsumfeld grundlegend verändert. Remote Work und Home-Office sind jetzt die Norm. Meetings, die früher in einem großen Konferenzraum stattfanden, werden zunehmend online abgehalten. Das bringt natürlich neue Herausforderungen mit sich, vor allem in Bezug auf Anreise, Verpflegung und Unterbringung.
Innovative Ansätze für nachhaltige Events
Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels! Immer mehr Unternehmen entwickeln kreative Lösungen für nachhaltige Veranstaltungen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Leitfäden und Orientierungspunkte, die den Weg in eine grünere Zukunft weisen. Das ist der richtige Ansatz, um der Branche einen nachhaltigen Stempel aufzudrücken. Der BNW setzt sich aktiv für einen politischen Rahmen ein, der solche Veranstaltungen fördert und zum Standard erhebt. Damit könnte die Branche einen entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft machen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die SEGs und die wachsende Diskussion über nachhaltige Events ein positives Signal für die Zukunft der Veranstaltungsbranche sind. Es bleibt abzuwarten, wie schnell sich die neuen Standards durchsetzen werden, aber die Richtung stimmt. Vielleicht ist das der Beginn einer neuen Ära, in der Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern tatsächlich in jedem Detail eines Events verankert wird.