Thailand, ein Land voller Farben, Klänge und vor allem Geschmäcker! Wenn man an die thailändische Küche denkt, kommt einem sofort das Bild von Straßenständen, dampfenden Töpfen und verlockenden Aromen in den Sinn. Und wer könnte das besser verkörpern als Anutin Charnvirakul, der neue Premierminister? Ja, genau der Anutin, der sich während seines Wahlkampfs zur Parlamentswahl 2026 oft beim Schlemmen von Straßenessen hat beobachten lassen. Essen als Verbindung zur Stadt, zu den Menschen – das ist seine Philosophie. Und so findet man ihn regelmäßig in seinen Lieblingsrestaurants in Bangkok.
Nach seiner Wahl am 19. März 2026, wo er mit 251 Stimmen die parlamentarische Abstimmung für sich entschied, hat er ein frisches Mandat erhalten, das Stabilität in das politisch turbulente Land bringen könnte. Anutin, der Vorsitzende der Bhumjaithai-Partei, hat sich gegen Natthaphong Ruengpanyawut, den Anführer der People’s Party, durchgesetzt. Man könnte fast sagen, dass sein Erfolg nicht nur in der Politik, sondern auch in der Küche verwurzelt ist.
Die kulinarischen Vorlieben des Premierministers
Schauen wir uns doch mal die fünf Restaurants an, die Anutin besonders gerne besucht. Ein echter Feinschmecker, der es liebt, die schlichten, aber köstlichen Essensangebote zu genießen.
- Jok Prince in Bang Rak, bekannt für seinen himmlischen Congee, der nicht nur einfach, sondern auch unglaublich lecker ist. Die klassische Variante mit weichem Ei, Schweinefleisch und Ingwer – ein Gedicht! Von Michelin mit dem Bib Gourmand ausgezeichnet, hat es täglich von 6 Uhr bis 3 Uhr geöffnet.
- Roselamoon in Asok, wo die Atmosphäre alt und unaufgeregt ist. Hier schätzt Anutin besonders das geröstete Tauben-Gericht. Ein bisschen wie nach Hause kommen, nicht wahr? Täglich von 11 bis 14 Uhr und von 18 bis 22 Uhr geöffnet.
- Khao Tom Bawon, direkt gegenüber dem Wat Bowonniwet Vihara. Hier gibt’s aromatischen Reisbrei und gebratene Morgenröte, die nicht nur Anutin, sondern auch seine Frau ansprechen. Eine einfache, aber ehrliche Küche, die von 15 bis 23 Uhr auf dich wartet.
- Mol Ahan Isan, gelegen nahe dem Dusit Polizeirevier, wo gegrilltes Rindfleisch auf der Speisekarte steht. Anutin liebt die zarte Textur – und das kann ich mir gut vorstellen! Täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet.
- Tang Sui Heng Pochana in Stadium One, bekannt für ihre gebratenen Enten-Nudeln in dunkler Brühe. Wenn Anutin nach Bamee Pok greift, kann man sich sicher sein, dass die Qualität stimmt. Auch hier hat der Michelin Guide seine Hände im Spiel – täglich von 10:30 bis 19:30 Uhr geöffnet.
Das ist schon mal eine ganz schöne Liste, die zeigt, wie tief Anutin in die kulinarische Seele Bangkoks eintaucht. Seine Vorliebe für einfache Gerichte spiegelt sich auch in seiner politischen Karriere wider. Ein Premierminister, der es versteht, sich zwischen den rivalisierenden Eliten Thailands zu behaupten, hat es nicht leicht. Anutin ist ein überzeugter Royalist, und nach zwei Jahrzehnten politischer Umwälzungen hat er es geschafft, Bhumjaithai strategisch zu positionieren. Das gibt ihm eine gewisse Stabilität, auch wenn er mit einer Minderheitsregierung arbeitet.
Ein Blick in die Zukunft
Die Herausforderungen, die vor ihm liegen, sind gewaltig. Neuwahlen sind für Anfang 2026 geplant, und das politische Klima bleibt angespannt. Anutin muss sich auf die Vorschläge der Opposition einlassen, um das Wohl der Bevölkerung zu fördern. Und während er sich auf die Bildung seines Kabinetts konzentriert, könnte es gut sein, dass er vorher noch einen Abstecher in eines seiner Lieblingsrestaurants macht. Schließlich gibt es nichts Besseres, als mit einer köstlichen Mahlzeit neue Energie zu tanken!
In diesem Sinne: Guten Appetit, Herr Premierminister!