Phuket setzt Segel: Strenge Kontrollen für sichere Jet-Ski-Nutzung und Schutz der Küstengemeinden
Heute ist der 16.07.2026 und in Phuket hat sich einiges getan. Die Behörden haben mit einer entschlossenen Aktion gegen illegale Jet-Ski-Betreiber begonnen. Ein Schritt, der nicht nur für ein besseres Sicherheitsgefühl bei den Touristen sorgen soll, sondern auch für ein ordentliches Stück Ordnung auf dem Wasser. Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich die Lage verändern kann, wenn die richtigen Leute aktiv werden. 23 Betreiber wurden kürzlich mit einer Strafe von 10.000 Baht belegt, weil sie ohne die notwendigen Lizenzen unterwegs waren. Diese Maßnahme folgt auf eine Aufforderung des stellvertretenden Ministers Sanphet Bunyamanee, der nach Beschwerden über die Jet-Ski-Dienste und die Durchsetzung von Gesetzen selbst die Situation in Phuket inspizierte.
Im Rahmen dieser Kampagne sind die Inspektionen nicht nur auf die Jet-Skis fokussiert, sondern werden auch auf andere touristische Hotspots ausgeweitet. Das Ziel? Den internationalen Ruf der thailändischen Meeres-Tourismusindustrie zu stärken und die Sicherheitsstandards zu erhöhen. Es ist höchste Zeit, dass auch die Betreiber der über 50 Jet-Ski-Geschäfte in Patong, wo täglich etwa 5.000 Touristen stranden, auf die Einhaltung der Vorschriften achten. Hier gibt es ungefähr 170 Jet-Skis, die für durchschnittlich 1.500 Baht für 30 Minuten vermietet werden.
Ein Blick hinter die Kulissen der Kontrollen
Die Bemühungen, die Sicherheit auf den Gewässern rund um Phuket zu verbessern, sind nicht nur ein einmaliges Unterfangen. Die Phuket Regional Marine Office und die Marine Police arbeiten Hand in Hand, um sicherzustellen, dass alle Betreiber den Anforderungen des thailändischen Schifffahrtsgesetzes entsprechen. Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird: die Registrierung aller Wasserfahrzeuge. Das macht einen großen Unterschied. Unlizenziertes Fahren könnte nicht nur die Sicherheit der Touristen gefährden, sondern auch das Bild Thailands im internationalen Tourismus negativ beeinflussen.
Der Minister Sapphasit Boonyamanee hat sich noch einmal mit Lifeguards getroffen, um die strenge Durchsetzung von roten Flaggen während rauer See zu besprechen. Schließlich will man ja nicht, dass sich jemand bei einem Vergnügen wie dem Jet-Ski-Fahren in Gefahr begibt. Und das ist verständlich, wenn man bedenkt, dass die Zahl der registrierten Jet-Skis seit 2004 stetig gewachsen ist. Jetzt, im Jahr 2026, wurden 62 neue Fahrzeuge hinzugefügt. Das zeigt den Trend – und der ist nicht zu übersehen.
Ein neuer Zonenplan für Ko Naka
Aber nicht nur in Patong gibt es Handlungsbedarf. Auf Ko Naka, einer kleinen Insel vor Phuket, hat die unregulierte Jet-Ski-Nutzung begonnen, die traditionelle Fischerei und die Lebensgrundlagen der Einheimischen zu beeinträchtigen. Ein Treffen des provinziellen Komitees, geleitet von Vizegouverneur Adul Chuthong, hat die Einführung eines detaillierten Zonenplans für Küste und Meer um die Insel beschlossen. Dieser Plan soll separate Zonen für Jet-Ski-Verleih, Schwimmbereiche für Touristen und geschützte Fischgründe für die Einheimischen schaffen. Ein Balanceakt, der dringend notwendig ist, um Unfälle zu vermeiden und ein harmonisches Miteinander zu fördern.
Es ist ein gewaltiger Schritt, der nicht nur die Sicherheit der Touristen verbessern soll, sondern auch den Bedürfnissen der Küstengemeinden Rechnung trägt. Die Hoffnung besteht, dass dieser Zonenplan als Modell für andere Konfliktstrände in Thailand dienen kann. Der Wille zur Veränderung ist spürbar – es bleibt abzuwarten, ob die neuen Regeln respektiert werden und ob die Umsetzung reibungslos verläuft.
Die nächsten Schritte sind klar: Eine strenge Überwachung der Lizenzvergabe und eine gründliche Prüfung von Anträgen auf zusätzliche Jet-Skis. Ein Unterfangen, das nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die Ruhe für sowohl Touristen als auch Fischer auf Ko Naka wiederherstellen soll. Ob das gelingt? Man darf gespannt sein.
