Phuket, das Juwel im Andamanischen Meer, hat immer wieder mit skandalösen Enthüllungen zu kämpfen. Aktuell stehen 16 Strandunternehmen am Bang Tao Beach unter dem kritischen Blick des ISOC Region 4. Diese Untersuchung ist Teil eines größeren Falls zur Enteignung, der die Gemüter erhitzt. In einem umstrittenen Bereich des öffentlichen Strandlandes in Moo 2, Cherng Talay, wurden insgesamt 34 Strukturen identifiziert. Darunter fallen nicht nur Bars und Restaurants, sondern auch Massagebetriebe und Reiseveranstalter. Es ist ein Schlamassel, der den Charme der Insel in Frage stellt.

Der stellvertretende Direktor von ISOC Phuket, Rear Admiral Praphan Srisuvipa, hat während einer Inspektion klargestellt, dass es darum geht, die Fakten zu ermitteln und nicht um Schuldzuweisungen. Die 16 benannten Unternehmen – darunter der beliebte Maya Beach Club und die Reggae Bar – stehen nun in der Schusslinie. Die Gründe sind ernst: Verdacht auf Besitz von öffentlichem oder geschütztem Land. Diese Strukturen könnten nicht nur ein Problem für die Betreiber darstellen, sondern auch für die gesamte touristische Infrastruktur der Region.

Ein Blick auf die Strukturen

Die Liste der betroffenen Unternehmen ist lang und vielfältig. Von The Wave Phuket bis zum Golden Fish – viele dieser Lokale sind beliebte Anlaufstellen für Touristen und Einheimische. In der Vergangenheit war das Nachtleben hier lebendig und einladend. Die Ermittlungen decken auch illegale Stromanschlüsse auf, wobei die Inspektion keine Hinweise auf fortgesetzte kommerzielle Aktivitäten fand. Ein Umstand, der zeigt, wie fragil die Situation ist. Die Polizei von Cherng Talay muss jetzt darauf achten, dass aus geschlossenen Betrieben keine Diebstähle stattfinden. Das Gefühl, dass etwas im Argen liegt, wird durch diese Entwicklungen verstärkt.

Die betroffenen Betreiber sind aufgefordert, den Schließungsanordnungen nachzukommen, während das Untersuchungsteam seinen Abschlussbericht an Gouverneur Nirat Pongsitthaworn vorbereitet. Bei all dem muss man sich fragen, wie lange die Insel solche Probleme ertragen kann, bevor sie den Glanz ihrer touristischen Anziehungskraft einbüßt.

Phuket im Wandel

Phuket ist mehr als nur seine Strände. Die Karte der Insel zeigt, dass sie reich an Sehenswürdigkeiten ist, die darauf warten, entdeckt zu werden. Von der Altstadt von Phuket Town mit ihren historischen sino-portugiesischen Gebäuden bis zum Khao Rang Hill Viewpoint, wo sich der beste Blick über die Insel bietet – hier gibt es viel zu erleben. Der Lard Yai Market, der jeden Sonntagabend einheimische und internationale Köstlichkeiten präsentiert, zieht viele an. Aber auch die Schattenseiten der Insel sind nicht zu übersehen.

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Der private Sektor fordert ein entschiedeneres Vorgehen gegen illegale Geschäftspraktiken, insbesondere in der Nachtgastronomie. Betreiber von Unterhaltungsstätten haben beim Damrongdham-Zentrum Beschwerde eingereicht und verlangen eine Prüfung der Vorwürfe, die während der Neujahrsfeiertage aufgetaucht sind. Berichten zufolge sollen Beamte Schmiergelder gefordert haben. Diese Missstände schädigen nicht nur den Ruf der Insel, sondern entziehen auch dem Staat erhebliche Steuereinnahmen. Ein Teufelskreis, der schwer zu durchbrechen ist.

Die Diskussion um Korruption und illegale Besetzungen ist nicht neu. Betreiber, die gegen Vorschriften verstoßen, geben oft Schmiergelder, um länger geöffnet zu bleiben. Die Einhaltung der Gesetze wird zur Farce, wenn die Einnahmen die Kosten für Bestechungen übersteigen. Die Komplexität der Genehmigungsverfahren wird als ein zentrales Hindernis angesehen, das die Situation noch verschärft. In Patong dürfen nur lizenzierte Betriebe bis 04:00 Uhr morgens öffnen. Das lässt Raum für dunkle Geschäfte und stellt die Integrität der Branche in Frage.